Was ist ein Zahnimplantat und warum zum Implantologen in Langen?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die meist aus hochreinem Titan hergestellt wird. Seit über 40 Jahren liegen zum Thema Implantate in der Oralchirurgie fundierte Kenntnisse und Erfahrungen vor. Die ästhetische Zahnmedizin kennt heute viele Anwendungsbereiche für Implantate. Währen Zahnimplantate anfänglich vorwiegend für den zahnlosen Unterkiefer zum Einsatz kamen, finden sie heute eine breitere Anwendung, und werden unter anderem zum Ersatz eines Einzelzahns, zur Ergänzung einer Zahnreihe und zur Füllung von Zahnlücken verwendet.

Die Wissenschaft, die sich innerhalb der Zahnmedizin mit dem Implantieren beschäftigt, heißt Implantologie. In der Implantologie unterscheidet man heute zwischen mehr als 100 verschiedenen Implantaten.

Implantologe Langen

Unter Implantologen gilt Titan heute als das beste Implantatmaterial.

Titan besitzt die nötige Verbindungssteife, um Brüchen vorzubeugen. Es heilt fest ein und wird wie körpereigenes Gewebe angenommen (Osseointegration). Titan verhält sich zudem biologisch neutral und löst somit keine allergischen Reaktionen aus. Im Unterschied zu anderen Materialien geht Titan eine sichere molekulare Verbindung mit dem Knochen ein, sodass unter normalen, infektionsfreien Bedingungen eine hohe Zuverlässigkeit besteht. Zusätzlich wird durch eine spezielle Oberflächenstruktur die Bioverträglichkeit gesteigert. Titan eignet sich somit ideal als Material für das Einbringen in den Körper. Daher findet Titan auch seine Anwendung in der Orthopädie, zum Beispiel beim Ersatz für künstliche Hüftgelenke.
In den meisten Fällen sehen Zahnimplantate wie Schrauben aus. Die Dimensionen der Implantate variieren je nach klinischer Bedingung und Planung in Länge und Durchmesser. Sie bilden das stabile Gerüst für den späteren Zahnersatz, der je nach Bedarf festsitzend oder auch herausnehmbar sein kann.

Wie sind Implantate aufgebaut?

Ein Implantat ist oft mehrteilig. Wie in der Abbildung zu sehen ist, unterscheidet man in der Implantologie zwischen dem Implantatkörper, der in den Knochen eingebracht wird und dem sich darauf befindlichen Aufbaukörper (Abutment), der vorwiegend aus einem Metallgerüst oder aus einem Keramikaufbau besteht. Der Implantatkörper wird meist aus Reintitan hergestellt, um Infektionen zu vermeiden. Dieser Aufbaukörper dient zur Aufnahme einer Krone oder als Verbindungselement für einen herausnehmbaren Zahnersatz. Die Abbildung zeigt ein zweiteiliges Zahnimplantat, bei dem das eigentliche Implantat und der Aufbau getrennt sind. Mehrteilige Implantate bieten den Vorteil verschiedener Kombinationsmöglichkeiten, so dass bei der Einbringung besser auf die individuellen Verhältnisse des Patienten Rücksicht genommen werden kann.

Es gibt allerdings auch einteilige Implantate. Hier bestehen Implantatkörper und Aufbaukörper aus einem Stück. Dieses System findet seine Anwendung als Stumpf für Kronen oder zur Fixierung von Prothesen.
Die Technik wird in der Oralchirurgie bei folgenden Situationen angewendet:

• Ersatz eines Einzelzahnes
• Füllen einer Zahnlücke, wenn mehrere Zähne fehlen
• Ergänzung einer verkürzten Zahnreihe
• Versorgung eines zahnlosen Kiefers

Wie verläuft eine Zahnimplantation?

Als Patient können Sie dem Eingriff ganz angstfrei entgegenblicken. Das Einbringen des Zahnersatzes ist schmerzfrei und sicher. Zahnimplantate werden durch einen operativen Eingriff, meist ambulant unter Lokalanästhesie, in den Kieferknochen eingesetzt, so dass Sie während des Eingriffs nichts spüren. Zudem hat die Implantologie in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte im Bezug auf Technik und Material gemacht, sodass Sicherheit und Nachhaltigkeit des Implantats wesentlich erhöht wurden. Sollten Sie sich bei einer lokalen Betäubung dennoch unwohl fühlen, kann der Eingriff auf Wunsch auch unter Vollnarkose erfolgen. Bitte wenden Sie sich bei diesbezüglichen Fragen an unser Zahnarzt Team in Langen: Ihr Wohlbefinden liegt uns am Herzen.

Wenn der Zahnersatz erfolgreich implantiert wurde, beginnt die Einheilphase.

In der Einheilphase verwächst das Knochengewebe fest mit dem Zahnersatz. Den jeweiligen Gegebenheiten entsprechend beträgt diese Zeit 2 bis 3 Monate. Muss jedoch ein Knochenaufbau erfolgen, sollte mit einer Einheilphase von bis zu 6 Monaten gerechnet werden. Nach dieser Zeit kann man mit der Zahnersatzversorgung beginnen. Sollten Sie noch weitere Fragen zum Thema haben, stehen wir Ihnen gerne während unserer Sprechzeiten in unserer Praxis in Langen, per Email oder telefonisch zur Verfügung.

Ihre Implantologen in Langen Dr Ch. Stelzner & O. Pipikova